Heimfeld – Die ältere Frau, die bei einem Wohnungsbrand in der Woellmerstraße am Sonnabendmittag schwer verletzt wurde, erlag wenig später ihren Verletzungen. Vor der Tür haben Nachbarn eine Kerze aufgestellt und Blumen niedergelegt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Brand in einer Wohnung im Hochparterre des Hauses ausgebrochen.
In der Brandwohnung befand sich die 77-Jährige mit ihrem Hund, die von den Einsatzkräften zunächst lebensgefährlich verletzt aus der Wohnung gerettet werden konnte. Sie wurde unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus transportiert, in dem sie wenig später verstarb. Ihr Hund verstarb noch in der Wohnung.
Als Feuerwehr und Polizei am Einsatzort eintrafen, stand die Bewohnerin wie berichtet mit ihrem Hund an einem geöffneten Fenster der brennenden Wohnung. Mehrfach versuchten Einsatzkräfte, die Frau zum Verlassen der Wohnung zu bewegen. Sie hätte sich über das Fenster in Sicherheit bringen können, lehnte dies jedoch ab – offenbar aus Sorge um ihr Tier.
Als Einsatzkräfte versuchten, die Frau aus der Wohnung zu retten, kam es zu einer sogenannten Brandgasdurchzündung. Dabei schlugen Flammen durch ein geöffnetes Fenster nach außen.
Den Einsatzkräften gelang es schließlich, die Frau aus der Brandwohnung zu retten. Sie erlitt schwere Verbrennungen zweiten Grades auf rund 70 bis 80 Prozent der Hautoberfläche und wurde in lebensgefährlichem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Der Hund der Frau konnte nur noch tot geborgen werden.
Doch auch für die 77-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Sie erlag kurze Zeit später ihren Verletzungen. Feuerwehrleute, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits in der Wohnung befanden, wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt.



