Harburg – Ein ungewöhnlicher Rettungseinsatz hat am Mittwochabend im Deichhausweg für Aufregung gesorgt. Gegen 19.07 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, nachdem ein etwa zehnjähriger Junge mit seiner Hand in einem Lichtschachtgitter stecken geblieben war.
Aus bislang ungeklärter Ursache hatte das Kind seine Hand zwischen die Metallstreben des Gitters zu einem Kellerschacht geschoben – und konnte sie anschließend nicht mehr selbst befreien.
Eine zuerst eingetroffene Rettungswagenbesatzung versuchte, den Jungen zu beruhigen und die Hand vorsichtig zu lösen, jedoch ohne Erfolg.
Erst die nachalarmierte Feuerwehr konnte die Situation entschärfen: Mit gezieltem Kraftaufwand und einem leichten Auseinanderbiegen der Gitterstäbe gelang es den Einsatzkräften, die Hand des Kindes schonend zu befreien.
Der Junge wurde anschließend im Rettungswagen untersucht. Nach ersten Erkenntnissen blieb er weitgehend unverletzt und konnte wenig später an seine Erziehungsberechtigten übergeben werden.
Warum das Kind seine Hand in das Gitter steckte, ist derzeit unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.


