Feuer am Karnapp: Die Feuerwehr Hamburg war mit einem Großaufgebot von 115 Kräften im Einsatz. Foto: Lenthe-Medien
Feuer am Karnapp: Die Feuerwehr Hamburg war mit einem Großaufgebot von 115 Kräften im Einsatz. Foto: Lenthe-Medien
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Bilanz nach Dachstuhlbrand im Karnapp: Betretungsverbot für drei Häuser

Harburg - Am Mittwochmorgen wurde – wie berichtet - die Feuerwehr Hamburg zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Karnapp alarmiert.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des Gebäudes in voller Ausdehnung in Flammen. Aufgrund der unklaren Lage und möglicher vermisster Personen wurde das Einsatzstichwort auf "Feuer mit drei Löschzügen und Menschenleben in Gefahr" erhöht.

Im Verlauf des Einsatzes wurden zunächst zwei Personen vermisst. Eine Person konnte telefonisch erreicht werden und befand sich nicht im Gebäude. Die zweite Person meldete sich wenig später ebenfalls wohlbehalten an der Einsatzstelle. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Insgesamt bewältigte die Feuerwehr den umfangreichen Einsatz in vier Einsatzabschnitten von der Gebäudevorder- und Rückseite, um sowohl die Menschenrettung als auch die Brandbekämpfung und die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Das Feuer konnte um 10:24 Uhr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Aufgrund der massiven Schäden am Gebäude und der Einsturzgefahr wurde ein Betretungsverbot für die betroffenen Häuser Karnapp 6, 7 und 8 ausgesprochen.

Die Unterbringung der betroffenen Bewohner wird durch die Polizei organisiert. Die Feuerwehr Hamburg war mit einem Großaufgebot von 115 Kräften der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes vier Stunden im Einsatz für Hamburg.